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Meschede Moschee (türkisch Meschede Camii, dt. Meschede Moschee) ist eine Moschee in Meschede. Die Meschede Moschee war der erste Moscheeneubau im Sauerland.

Ab Ende der 1970er Jahre trafen sich türkisch-muslimische Gastarbeiter in Meschede zunächst in wechselnden Räumlichkeiten wie Mietwohnungen, Baracken und Garagen zum Gebet. Am 21. September 1980 wurde in Meschede ein Türkisch-Islamischer Kulturverein gegründet, welcher sich der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) anschloss. Ab 1988 stand in einem Fachwerkhaus an der Arnsberger Straße eine erste Moschee in Meschede zur Verfügung. Dabei handelte es sich eher um eine Hinterhofmoschee. In dieser Moschee gab es neben dem Gebetsraum auch eine Koranschule und eine Teestube. Der Imam (Vorbeter) wohnte in diesem Gebäude. Im Mai 2001 entschloss sich der Türkisch-Islamische Kulturverein zum Bau einer repräsentativen Moschee. Der Verein kaufte das ehemalige Betriebsgelände der früheren Sargfabrik Wienand in der Jahnstraße 3. Der Türkisch-Islamische Kulturverein hatte zu diesem Zeitpunkt über dreihundert Mitglieder.

Am 11. November 2001 erfolgte die Grundsteinlegung für die Fatih-Moschee. Die Fatih-Moschee wurde im Baustil einer türkisch-osmanischen Kuppelmoschee gebaut. Die Eröffnung der Moschee erfolgte am 10. Mai 2008. Die Meschede Moschee ist die erste repräsentative Moschee im Hochsauerlandkreis. Alle vorher bestehenden Moscheen im Hochsauerlandkreis befanden sich in Gebäuden, welche ursprünglich zu anderen Zwecken genutzt wurden.

Es können bei der Moscheeleitung Führungen vereinbart werden